Der dritte Formteil ist der Glockenmantel. Er wird über die falsche Glocke geformt, umgibt sie also. Zunächst wird die falsche Glocke jedoch mit ganz feinem Zierlehm eingepinselt, damit die Inschriften und Verzierungen sich als Negativ in den Mantel abbilden können. Der Glockenmantel besteht ebenfalls aus mehreren Lehmschichten.

Alle Inschriften sieht man später als Negativ im Mantel.

Nach Fertigstellung des Glockenmantels wird die Form ausgebrannt. Ungefahr 8 Stunden lang herrscht in der Form eine Temperatur zwischen 600 und 800 Grad Celsius. Wenn die Form danach wieder erkaltet ist, wird der Glockenmantel von der Form abgehoben, die falsche Glocke wird entfernt und dann der Mantel wieder auf die Form gesetzt. In dem damit entstandenen Hohlraum ist somit ist Platz geschaffen für die richtige Bronzeglocke.

Beim Ausbrennen herrschen 800 Grad Celsius in den Formen.

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